Sei du selbst! Wie Körper und Geist gesund bleiben!

 

Der Brite Amadeus hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der gefragtesten Models und Fitnesstrainer in der Branche gemausert. Mit seiner Mischung aus Kraft, Stärke und Sensibilität begeistert er auf seinen Social-Media-Kanälen weit über eine viertel Million Menschen. Sein Ziel ist es dabei, Männer dazu zu bewegen, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Hallo Amadeus! Was begeistert dich so an deinem Fitnesstraining?

Als ich noch jünger war, war ich nie wirklich an Fitness interessiert. Ich bin zwar in der Schule einer der schnellsten Läufer gewesen, aber das Interesse an Fitness kam erst in meinen Zwanzigern, als ich feststellte, was man für Ergebnisse erzielen und wie man sich nach einem guten Training fühlen kann. Ich habe meinen Körper anders kennengelernt und ein neues Selbstbewusstsein entwickelt.


Als Model zeigst du sehr viel von dir. Ist das etwas Selbstverständliches oder musstest du dich erst daran gewöhnen?

In meinem Privatleben bin ich eher zurückgezogen, fast schon wie ein einsamer Inselbewohner. Deshalb macht es mir unheimlichen Spaß, auf meinen Social-Media-Kanälen so viel wie möglich von mir preiszugeben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir manchmal vorkomme wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde, was aber auch ganz lustig sein kann.

Was wäre dein Traum-Shooting?

Ich mag generell Shootings, bei denen man kreativ sein muss und neue Ideen umsetzen kann. Dabei ist es mir gar nicht so wichtig, typische Posen einzunehmen, sondern einfach Spaß zu haben, ich selbst zu sein und zu lächeln, wenn mir danach ist.


Was hat dich veranlasst, auch Akt-Shootings zu machen und andere Menschen an deiner Sexualität teilhaben zu lassen?

Um ehrlich zu sein, war es am Anfang etwas ungewohnt, da ich hauptsächlich Fitness-Shootings gemacht habe. Als ich mich dann aber etwas ausprobiert habe, habe ich mit der Zeit gemerkt, dass ich selbstbewusster wurde und dadurch auch immer mehr Gefallen daran fand, wie ich aussehe und fühle. Das Tolle am Akt-Shooting ist einfach, dass man sich hinter keinem aufwendigen Outfit verstecken kann. Außerdem fühle ich mich nackt wirklich frei.

Was ist deine Message an die Gay-Community?

Sei du selbst! Oft ist man der Meinung, eine Fassade aufsetzen zu müssen, doch das stimmt nicht! Viele sind immer wieder überrascht, wie weit man kommen kann, wenn man keine Angst mehr davor hat, einfach nur man selbst zu sein. Klar, manchmal stolpert man auf diesem Weg, aber sich selbst treu zu bleiben, ist auf lange Sicht die beste Möglichkeit, um Körper und Geist gesund zu halten.

Interview: Robin Höhn. Redaktion: Michael Soze

Amadeus bei Instagram.


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